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Wareniki mit Sauerkirschen

Zarte gekochte Teigtaschen mit Sauerkirschen, serviert mit saurer Sahne. Der Geschmack des ukrainischen Frühsommers.

Wareniki mit Sauerkirschen
Vorbereitung
60 Min.
Garzeit
20 Min.
Schwierigkeit
Leicht

Über dieses Gericht

Kirsch-Wareniki gehören in die Zeit, in der die Sauerkirschgärten reifen, die fast jedes ukrainische Dorf umgeben, und sie werden als süßes Hauptgericht gegessen, nicht als Nachtisch nach dem Essen. Der ungesäuerte Teig ist derselbe wie für jede andere Füllung; was sich ändert, ist der Kampf mit dem Saft, weshalb die Früchte vorher gezuckert und abgetropft werden. Meist isst man sie heiß direkt aus dem Topf, mit dem Kirschsirup übergossen.

  • Vegetarisch
  • Nicht vegan wegen Eier, Schmand zum Servieren
  • Enthält Gluten wegen Weizenmehl
  • Enthält Milchprodukte wegen Schmand zum Servieren

Zutaten

4Portionen
  • 400gWeizenmehl
  • 1StückEier
  • 200mlWasser
  • 15mlSonnenblumenöl
  • 12gFeines Meersalz
  • 500gSauerkirschen
  • 80gFeiner Zucker
  • 10gKartoffelstärke
  • 150gSchmand zum Servieren (optional)

Zubereitung

  1. Das Mehl mit einer Prise Salz auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde formen. Ei, Öl und lauwarmes Wasser nach und nach zugeben und etwa 8 Minuten zu einem glatten, weichen Teig kneten, der nicht mehr an den Händen klebt. Abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.

    20 Min.

    Tipp: Die Ruhe entspannt das Gluten: Der Teig lässt sich dünn ausrollen, zieht sich nicht zurück und reißt beim Zusammendrücken nicht. Das Wasser sollte lauwarm sein, nicht heiß, sonst beginnt das Ei zu stocken.

  2. Die Kirschen über einer Schüssel entsteinen, um den Saft aufzufangen. Mit Zucker und Stärke mischen, 15 Minuten ziehen lassen und den ausgetretenen Saft abgießen; aufbewahren.

    15 Min.

    Tipp: Saft ist der Feind einer guten Naht, und gezuckerte Kirschen geben viel davon ab. Abgetropft bleibt der Teig dort trocken, wo man ihn zusammendrücken muss, und der aufgehobene Saft wird zur Soße.

  3. Den Teig etwa 2 mm dünn ausrollen und mit einem Glas oder einem 7-cm-Ausstecher Kreise ausstechen. In die Mitte jeweils einen Löffel Füllung geben, zusammenklappen und den Rand fest zudrücken, ohne dass Füllung oder Saft in der Naht bleibt. Den nicht benötigten Teig abgedeckt halten.

    25 Min.

    Tipp: Eine Naht mit Füllungsresten geht im kochenden Wasser auf. Abgedeckter Teig bleibt weich; an der Luft trocknen die Ränder an und kleben nicht mehr.

  4. Einen großen Topf Salzwasser sanft zum Kochen bringen und die Wareniki portionsweise hineingeben, einmal umrühren, damit sie nicht kleben. Wenn sie oben schwimmen, noch 3–4 Minuten garen und mit dem Schaumlöffel herausheben.

    5 Min.

    Tipp: Ein großer Topf und kleine Portionen verhindern, dass das Wasser aufhört zu kochen und die Wareniki zusammenkleben. Schwimmen bedeutet, der Teig ist gar; die zusätzlichen Minuten garen die Füllung und festigen die Naht.

  5. Warm mit saurer Sahne und einem Löffel des aufbewahrten Safts servieren, bei Bedarf gesüßt.

    2 Min.

    Tipp: Kirsch-Wareniki sind innen säuerlich; die kühle, milde saure Sahne gleicht das aus. Den Saft nur nach Geschmack süßen, denn Sauerkirschen unterscheiden sich stark.