NachspeiseKI

Mochi

Weiche, zähe Reiskuchen aus gedämpftem Klebreismehl, um süße rote Bohnenpaste gewickelt und in Stärke gewälzt, damit sie an nichts kleben — auch nicht an den Fingern.

Mochi
Vorbereitung
40 Min.
Garzeit
15 Min.
Schwierigkeit
Leicht

Über dieses Gericht

Mochi wird in Japan seit mindestens der Heian-Zeit gestampft, ursprünglich von Hand in einem Holzmörser mit einem schweren Holzhammer — ein Vorgang namens Mochitsuki, der in vielen Städten noch als Neujahrsritual stattfindet. Diese Hausversion verzichtet auf die Stampf-Mannschaft und erreicht dieselbe zähe Textur, indem ein einfacher Reismehlteig gedämpft wird — so wird das meiste Mochi tatsächlich zubereitet, abseits der Festtage.

  • Vegan
  • Glutenfrei
  • Laktosefrei

Zutaten

8Portionen
  • 250gKlebreismehl
  • 60gFeiner Zucker
  • 300mlWasser
  • 200gSüße rote Bohnenpaste
  • 50gKartoffelstärke

Zubereitung

  1. Reismehl, Zucker und Wasser zu einem glatten, klumpenfreien Teig verquirlen.

    5 Min.

    Tipp: Klumpen jetzt sind Klumpen für immer — der Teig dickt rasch an, sobald er Hitze bekommt, danach lassen sie sich nicht mehr herausrühren.

  2. Den Teig zugedeckt dämpfen, bis er von trüb-weiß zu glänzend und durchscheinend wechselt.

    15 Min.

    Tipp: Durchscheinend ist das einzige Zeichen, das zählt. Trüb bedeutet rohe Stärke in der Mitte, und die Textur wird klebrig statt zäh.

  3. Eine Arbeitsfläche großzügig mit Kartoffelstärke bestäuben, den heißen Teig darauf stürzen und in 8 Stücke teilen.

    10 Min.

    Tipp: Der Teig ist direkt von der Hitze erschreckend klebrig — eine großzügige Stärkeschicht ist das, was ihn überhaupt handhabbar macht, kein optionaler Schnickschnack.

  4. Jedes Stück flach drücken, um eine Kugel Bohnenpaste wickeln und die Naht darunter zukneifen.

    10 Min.

    Tipp: Fest zukneifen und die Naht nach unten einschlagen — eine offene Naht ist die Stelle, an der die Füllung beim ersten Biss entkommt.