NachspeiseKI

Kokosmakronen

Französisches Congolais — nicht das Mandel-Macaron, sondern ein rustikaler Kokoshaufen: aufgeschlagenes Eiweiß mit Zucker, untergehoben in Kokosraspeln und gebacken, bis die Spitzen tief golden sind.

Kokosmakronen
Vorbereitung
15 Min.
Garzeit
18 Min.
Schwierigkeit
Sehr leicht

Über dieses Gericht

Congolais tauchte Anfang des 20. Jahrhunderts in französischen Patisserien auf, benannt nach der kolonialzeitlichen Assoziation von Kokos mit den Tropen, nicht nach einer echten Verbindung zum Kongo. Es wurde zum Vitrinenklassiker, gerade weil es keine besondere Ausrüstung braucht — nur Eiweiß, Zucker und Kokos, gehäuft und gebacken.

  • Vegetarisch
  • Glutenfrei
  • Laktosefrei
  • Nicht vegan wegen Eier

Zutaten

10Portionen
  • 3großEier
  • 180gFeiner Zucker
  • 1TLVanilleextrakt
  • 300gKokosraspeln

Zubereitung

  1. Das Eiweiß mit dem Zucker schaumig und hell aufschlagen.

    5 Min.

    Tipp: Hier entsteht kein Baiser — nur genug Luft, um die Kokosraspeln zu binden, ohne dass die Häufchen zusammenfallen.

  2. Vanille und Kokosraspeln unterheben, bis jede Faser bedeckt ist.

    5 Min.

    Tipp: Unterheben statt rühren: Schlägst du die gerade erzeugte Luft wieder heraus, wird die Makrone dichter und zäher.

  3. Esslöffelweise auf ein ausgelegtes Blech setzen und jede zu einer festen Spitze drücken.

    2 Min.

    Tipp: Ein lockerer Haufen zerläuft im Ofen; fest angedrückt hält er die Form.

  4. Backen, bis die Spitzen tief golden und der Boden fest ist.

    18 Min.

    Tipp: Beobachte die Spitzen, nicht den Boden — der Kokos oben färbt sich zuerst und zeigt dir, wann sie fertig sind.